Bist du ein ‚driver‘ oder ein ‚textanddriver?

Die letzte Nachricht vorm Crash?!

Das „leidliche“ Thema vom Smartphone am Steuer.

 

Ich will dich etwas fragen: Weißt du eigentlich, wie lang ein Fußballfeld ist?
Nein?
Ich verrate es dir: 90-120 Meter. Und wenn du zu Fuß drüber läufst, dauert das ca. 70 Sekunden.

Jetzt stell dir einmal vor, du fährst mit dem Auto drüber, mit 100 Sachen.
Wie lange brauchst du wohl dafür? Auch das verrate ich dir: Genau einen Blick auf dein Smartphone.

 

Smartphone am Steuer oder: Die letzte Nachricht vorm Crash?!
1 x kurz Checken = 1 Blechschaden
1 x schnell Liken = 1 Schwerverletzter, wenn nicht noch schlimmer

Obwohl es noch keine offiziellen Zahlen gibt, haben wir immer öfter die Finger am Smartphone. Das ist leider die bittere Wahrheit. Und es ist egal, ob du mit 50 durch die Stadt pfeifst oder mit 100 über die Bundesstraße bretterst.

 

Bitte entschuldige, ich will hier keine schlechte Stimmung verbreiten. Ich will Bewusstsein schaffen und Augen öffnen. Denn leider weiß ich, wovon ich rede:
Es war vor einem Jahr. Lange Straße. Langweilig. PING. Nur eben kurz schauen, wer geschrieben hat.
Eine Hand am Steuer, die Andere am Smartphone. Ich habe den Radfahrer viel zu spät gesehen! Quietschende Reifen, Puls bis unters Schädeldach, Adrenalin für ne ganze Rugbymannschaft – Gefahrenbremsung in letzter Sekunde. Gerade noch einmal gut gegangen.
„Bist du noch ganz dicht? Hast du keine Augen im Kopf!!“ – Noch nie habe ich mich so gefreut, das gefragt zu werden – brüllend, aus vollem Hals versteht sich!

 

Wenn ich jetzt fahre, liegt mein Smartphone auf dem Gesicht, ohne Push Nachrichten und stumm. Ich entscheide jetzt wieder bewusster wann ich mein Smartphone in die Hand nehme. Vielleicht ein Blick an der roten Ampel – das reicht mir.

Aber ja! Das war gar nicht so einfach, wie es klingt. Schließlich hatte ich mich so daran gewöhnt und Gewohnheiten sind oft schwer abzulegen. Aber es geht und tut gut, es fühlt sich sogar irgendwie befreiend an.

 

Und du? Wie ist es bei dir? Bist du ein ‚driver‘ oder ein ‚textanddriver‘?
Wenn du noch zu den ‚textandrivern‘ gehörst habe ich gleich ein paar einfache Tipps für dich.
Und warum das Ganze nicht spielerisch angehen? Mach doch eine kleine Challenge daraus, z.B. für vier Wochen:

Wie viele Tage / Fahrten schaffst du ohne Finger am Smartphone?

Damit das einfacher geht, hier ein paar konkrete Tipps für einen bewussteren Umgang mit deinem Smartphone (je größer die Zahl, desto stärker die Herausforderung):

1. Push Nachrichten ausschalten, damit der Bildschirm schwarz bleibt (das spart übrigens Akku und fördert deine Konzentration!!)

2. Smartphone stumm schalten und aufs Gesicht legen

3. Flugmodus einschalten

4. Smartphone im Kofferraum liegen lassen 🙂 🙂

5. Smartphone zuhause lassen

6. Smartphone verkaufen und Buschtrommeln zulegen

7. Buschtrommeln verschenken und zum Medium ausbilden lassen

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