Lockdown-Blues

Die 5 besten Tipps gegen den Lockdown-Blues

Jetzt wird es langsam eng. Der Winter ist da, die Tage sind richtig dunkel geworden. Zusätzlich der 2. Lockdown, der sich langsam zieht wie ein Kaugummi.

Ich glaube es gibt zwei Faktoren, die uns dabei ganz schön stressen und den Lockdown-Blues krass verstärken:

  1. Weniger zwischenmenschliche Wärme durch soziale Distanzierung
  2. Große Ungewissheit, weil keiner genau weiß wie lange das noch dauert

Durch den Stressforscher Gert Kaluza wissen wir, dass Stress psychologisch auch als gefühlter Kontrollverlust bedeutet werden kann. Wenn wir das wissen, eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten für Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Innere Ruhe.

 

Wie gewinne ich wieder mehr gefühlte Kontrolle zurück?

Indem wir uns ein Motto aus der Sportpsychologie zu Nutze machen: Kontrolliere das Kontrollierbare!

Der Trick besteht darin meine Aufmerksamkeit und meinen Fokus weniger auf Ereignisse zu lenken, die ich nicht direkt beeinflussen kann. Sondern vielmehr auf all das, was ich direkt beeinflussen kann!

Das sind auf jeden Fall schon einmal meine Gedanken, meine Gefühle und meine Handlungen.

 

Größte Priorität hat die Fitness deines Immunsystems

Darum liegt der Schlüssel darin mich auf Dinge zu fokussieren, die ich aktiv und eigenständig beeinflussen kann und gleichzeitig mein Immunsystem stärken. Hier sind meine 5 besten Tipps gegen den Lockdown-Blues und für ein fittes Immunsystem.

 

1. Mehr Lachen

Lachen ist gesund, das weiß jedes Kind. Wir vergessen das einfach manchmal. Mach wieder mehr Späße mit Freunden und Kollegen. Konsumiere deine Lieblingscomedians, lies Witzerubriken…das Internet ist voll davon! Zur Not setz dich vor einen Spiegel und grinse dich selbst an – künstlich und mindestens 60s. Das allein macht schon einen Unterschied.

Durch das Lachen werden Glückshormone ausgeschüttet und die lassen dich in Sekundenschnelle besser fühlen. Witzigerweise stärkt dieser Effekt gleichzeitig unser Immunsystem.

 

2. Viel Tageslicht und frische Luft

Das ist gleichzeitig mein bester Tipp gegen den Winter-Blues und hilft dir auf jeden Fall auch gegen den Lockdown-Blues. Geh raus und ernte Tageslicht. Halte kurz inne und nimm drei tiefe, bewusste Atemzüge. Spüre, wie die frische, kühle Luft durch deine Atemwege strömt und dich mit neuer Energie versorgt. Nutze jede Gelegenheit und wenn es nur beim Runterbringen des Hausmülls ist. Jede Sekunde in der frischen Luft ist eine gute Sekunde.

 

3. Mehr Bewegung

Klar, als Sportwissenschaftler ist dieser Tipp nicht überraschend, aber ebenfalls sehr sehr wertvoll. Am Ende des Tages sind wir Bewegungstiere und sollten diesem Grundbedürfnis nachkommen. Sei es zuhause mit Onlinefitnesskurse oder draußen – soweit die aktuellen Verordnungen das zulassen. Egal was du tust, Hauptsache dein Herzkreislaufsystem kommt einmal ordentlich in Wallung (das merkst du an den Schweißperlen auf der Stirn :-)). 4-5 Mal pro Woche 20 Min. intensive, funktionale Bewegung sind dabei besser, als einmal 1,5h abrocken.

 

4. Gesunde Ernährung

Ein Klassiker, aber leider auch sehr entscheidend. Du kannst dich gut bewegen, viel Tageslicht tanken und dann nur Quatsch essen. Das zieht die beste Gute-Gefühle-Basis wieder in den Keller. Gerade jetzt braucht dein Körper gesunde und bunte Lebensmittel, zuckerarm und möglichst frisch zubereitet. Du musst nicht auf die aufhellende Wirkung deiner Lieblingsschoki verzichten, aber in der Dosis liegt das Gift. Vielleicht etwas weniger in der Gesamtmenge und einen höheren Kakaoanteil würde schon helfen. Darüber hinaus sind Bananen, Nüssen und Haferflocken hilfreich blanke Nerven zu panzern und deine Laune etwas zu heben.

 

5. Gute Freunde

Wie gesagt, wir Menschen sind soziale Wesen. Darum nutze die freigewordene Pendelzeit und investiere in deine Freundschaften. Jeder hat diesen einen FreundIn, der zu den „sehr guten“ Freunden gehört, bei dem man sich aber schon viel zu lange nicht mehr gemeldet hat. Also Nummer tippen und einfach mal „Hallo“ sagen. Glaub mir, ihr oder ihm geht es sicherlich sehr ähnlich und die Freude wird groß sein!

Kein Bock zu telefonieren? Dann frage ich dich: „Wann hast du das letzte Mal deinen Eltern einen Brief geschrieben?“ Ja genau, handschriftlich und so?! 🙂

Du weißt nicht was du schrieben sollst? Das kann ich gut verstehen. Vorschlag: „Wie wäre es mit einem dicken dicken <<Dankeschön>>?! Weil ohne deinen Eltern könntest du diese Zeilen jetzt nicht lesen.“

Du verstehst dich nicht mit deinen Eltern? Noch besser, dann könntest du den Moment nutzen, um dich auszusöhnen… Und selbst wenn, selbst wenn, deine Eltern deinen Brief zerreißen würden…dann hast du zumindest etwas Liebe und Dankbarkeit in die Welt gesendet, oder nicht?!

 

Erzähle mir gerne von deinen Geheimtipps gegen den Lockdown-Blues. Wie bringst du in dieser Zeit etwas Licht in deine eigene Welt?

 

Bleib mutig, stark und gesund

 

Dein Coach
Bass

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